Sadin Kurbegovic - Studieren, ja oder nein?

Studieren, ja oder nein? Der Plan fehlt…

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Braucht man ein Studium, um sich danach ein Business aufzubauen? Macht es heutzutage Sinn, zu studieren, oder eher nicht? Diesen Fragen gehen wir in diesem Beitrag hier auf den Grund.

Wichtig an dieser Stelle: Ich versuche natürlich, so objektiv wie möglich an die Sache ranzugehen. Du darfst aber dabei nicht vergessen, dass das hier meine Meinung ist und nie komplett objektiv sein wird. Ich erzähle dir meine Sicht auf die Dinge. Vielleicht findest du darin Bestätigung für Gedankengänge, die du selbst sowieso schon hattest oder neue Anregungen für neue Sichtweisen. Alles klar? Super, let’s go!

Wann kommt der Gedanke, zu studieren?

Fangen wir direkt beim Gedanken an, denn da beginnt schlussendlich alles. Die meisten Menschen kommen nach dem Abi auf die Idee, dass sie studieren könnten. 3 – 5 Jahre dauert ein Studium normalerweise. Seit über 6 Jahren bin ich nun im Business. Das meiste, was ich in der Schule gelernt habe, habe ich bisher nie gebraucht. Natürlich gibt es Berufsfelder, in denen gewisse Themen, die man in der Schule gelernt hat, wie z.B. Algebra, nützlich sind bzw. gebraucht werden. In den meisten Fällen lernt man jedoch in der Schule ganz viele Dinge, die einen im Leben nicht weiterbringen.

In den letzten über 6 Jahren habe ich so einiges gebraucht, um weiterzukommen. Ich musste mich mit Rechtlichem befassen, Steuern bezahlen, Mietverträge unterschreiben, Dinge übers Elternsein lernen und noch vieles mehr. Und auf all das hat mich die Schule nicht vorbereitet. Ich habe sehr vieles gelernt, was sich Bildung nennt, aber das wirklich Wichtige, was meiner Meinung genauso zur Bildung gehört, wurde nie angesprochen bzw. mir in der Schule beigebracht. 

Auch ich habe mir damals die Frage gestellt, ob ich studieren gehen sollte. Als ich aber einige meiner Freunde gesehen habe, wie sie angefangen haben, zu arbeiten und Geld zu verdienen, wollte ich es auch so machen. Ich wollte auch Geld verdienen und direkt vorwärts kommen. Und so landete ich schlussendlich in meinem Job als Fahrzeuglackierer. Rückblickend ist das gar nicht meine Stärke. Aber es war eine gute Zeit, um zu sehen, was ich NICHT will für mein Leben. Und wie der Weg dann in’s Business ging, weisst du mittlerweile bestimmt. Diese Geschichte werde ich hier in diesem Beitrag  nicht mehr ausbreiten.

Meine 5 grössten Learnings aus 6 Jahren im Business findest du hier.

Der Plan fehlt meistens

Mein Weg hat mich auf positive Weise dazu gezwungen, mir sehr viele Gedanken über mein Leben zu machen und zu hinterfragen, was ich will und wo dieser Weg hinführen soll. Heute beobachte ich jedoch sehr oft, dass die meisten Menschen das nicht unbedingt machen. Nicht weil sie zu faul oder zu dumm wären, sondern weil das heutige Schulsystem fast keinen anderen Gedanken zulässt. Jugendlichen wird gesagt, wie das alles abläuft und wer anscheinend dir grössten Chancen auf Karriere haben. Studieren wird sehr gut verkauft und für die meisten ist klar, dass sie nach dem Abi mal studieren werden. “Mal studieren” ist hier ein gutes Stichwort. Die meisten wissen nämlich an dem Punkt gar nicht, was sie eigentlich vom Leben wollen und wo sie sich selbst sehen. Und so fangen sie an, irgendwas zu studieren, obwohl sie gar kein Ziel darin sehen. Sie machen es einfach, “weil man das eben so macht”. Das finde ich persönlich ziemlich heftig. Sich 3-5 Jahre verpflichten für etwas, bei dem man noch nicht mal wirklich eine Perspektive und ein Ziel hat.

Das ist, als würde ich in den Urlaub fahren ohne zu wissen, wo ich eigentlich hin will. Wenn ich das Ganze so angehe, werde ich Wochen, Monate oder sogar Jahre brauchen, um den Platz zu finden, der mir entspricht und an dem ich vielleicht eine Weile bleiben will, weil ich viel Potential darin sehe. Obwohl es doch so einfach wäre, mir vorher Gedanken dazu zu machen, zu recherchieren und den entsprechenden Flug inkl. Unterkunft zu buchen.

Es geht um den Plan. Das Ziel.

Wer ohne Gedanken einfach mal irgendwas macht, vergeudet sehr viel Lebenszeit.

Die Uhr ist zwar rund, die Zeit zurückdrehen können wir aber nicht. Unsere Lebenszeit tickt in einer Sanduhr.

Vorteile eines Studiums

Wie du bestimmt merkst, bin ich kein Fan vom Studieren und davon, veralteten Strukturen zu folgen, die uns Leute vorgeben, die sich selbst nicht sehr viele Gedanken um ihr eigenes Leben machen. Trotzdem möchte ich hier mal noch spezifisch auf die Vorteile eines Studiums, die man im Internet finden kann, eingehen.

Die Vorteile eines Studiums sind…

  • bessere Karrierechancen
    • Über diesen Punkt habe ich schon oft diskutiert, weil mich immer interessiert, warum die Menschen denken, dass das so ist. Und ich bin jetzt einfach mal direkt: Für wenige Berufe braucht es wirklich ein Studium. Wer Arzt, Anwalt oder Ähnliches werden will, der braucht ein Studium, um überhaupt praktizieren zu dürfen. Aber jemand, der z.B. BWL studiert, verschwendet meiner Meinung nach nur wertvolle Zeit. In der heutigen Zeit wird immer der gewinnen, der am meisten Berufserfahrung mitbringt und sich beweisen kann. Wer einfach nur studiert hat und lange die Schulbank gedrückt hat, steht eigentlich erst am Anfang der Reise. Diesen Schritt kann man meiner Meinung nach auch einfach weglassen und stattdessen lernen, wie man wirklich auf seinem Gebiet arbeitet. Die Geschäftsführer der heutigen Zeit wissen mittlerweile auch, dass Loyalität, Lernbereitschaft und Umsetzung viel wichtiger sind, als ein Stück Papier.
  • …bessere Verdienstchancen
    • Hier wirst du meine Meinung bestimmt schon kennen. Ich lasse mein Einkommen nicht von einem Blatt Papier entschieden. Wenn ich was Neues lernen will, lerne ich es, steigere meinen Wert für den Kunden, werde besser bezahlt und habe ein höheres Einkommen.
  • …geringere Gefahr, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein
    • Da ist sie wieder. Die vorgespielte Sicherheit, die es nicht gibt. Kein Job der Welt ist sicher und jeder Angestellte kann seinen Job verlieren – mit oder ohne Studium.
  • Freiheit des Lernens
    • Bei diesem Vorteil war gemeint, dass man frei entscheiden kann, in welche Spezialisierung man gehen möchte. Naja, dieser Punkt kommt mir sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Jeder Mensch hat jederzeit die Möglichkeit, komplett frei zu entscheiden, welchen Weg er einschlägt und was er lernt.

Ein Studium bringt dir nur bei, wie du ein guter Angestellter wirst. Versteh’ mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass niemand mehr studieren sollte. Mein Appell an alle, die sich die Frage “Studieren, ja oder nein?” stellen, ist nur, dass ihr euch gründlich Gedanken macht, bevor ihr anfängt zu studieren. Was ist dein Ziel? Brauchst du wirklich ein Studium, um da anzukommen, oder kannst du einen anderen Weg einschlagen, um auf dem Weg genau das mitzunehmen, was du an Berufs- und Lebenserfahrung brauchst?

Viele der klügsten Köpfe unserer Zeit haben keinen Abschluss und sind heute Milliardäre und haben ihre eigenen Firmen. Wir wissen an dieser Stelle alle, von welchen Menschen hier die Rede ist. Und diese Leute hatten nicht besonders viel Glück oder Talent. Sie haben sich einfach ans Umsetzen gemacht, bis sie erreicht haben, was sie wollten – auf ihre eigene Art und Weise. Und heute sind sie die Arbeitgeber für Tausende von Studenten. 🙂

Brauchst du noch ein paar mehr Gedanken und Tipps zum Thema studieren? Dann hör‘ dir gerne meine Podcastfolge dazu an:

Wenn du mehr von mir sehen willst, folge mir sehr gerne auf Instagram oder hör dir meinen Podcast an, um noch mehr Tricks und Motivation für deinen Alltag mitzunehmen!

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