Selbstvertrauen aufbauen in 5 Schritten - Sadin Kurbegovic

Selbstvertrauen aufbauen in 5 einfachen Schritten

Selbstvertrauen aufbauen in 5 einfachen Schritten
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Selbstvertrauen ist so eine Sache, die die meisten Menschen im Verlaufe ihres Lebens mal genauer anschauen wollen oder müssen. Manche wenige Menschen haben in der Kindheit schon eine gute Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg bekommen und gehen diesen Weg stetig weiter. Die meisten aber haben ziemliche Probleme mit ihrem Selbstvertrauen und kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie merken, dass sie gerne etwas für ihr Selbstvertrauen tun wollen, damit das Leben wieder einfacher läuft.

Genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich gebe dir meine Gedanken und Tipps zum Thema Selbstvertrauen mit auf den Weg.

Als erstes sollten wir uns aber den Begriff einmal genauer anschauen.

Was bedeutet der Begriff an sich?

Das Wort Selbstvertrauen besteht aus zwei Wörtern, aus “selbst” und “Vertrauen”. Es bedeutet also nichts anderes, als dass du dir selbst vertraust. Klingt logisch, oder?

Was ist denn das Gegenteil von Selbstvertrauen? Es ist Unsicherheit.

Vielleicht kennst du die Situation, dass du in einer Gruppe sitzt, in der heiss diskutiert wird. Statt mitzureden übernimmst du aber den stillen Part und kommunizierst nicht wirklich mit.

Oder stell dir mal vor, du kommst mit Freunden in die Situation, dass ihr jemand fremdes um Hilfe bitten müsste, z.B. weil ihr den Weg nicht kennt. Bist du dann die Person, die diese Aufgabe übernimmt und fragt, oder bittest du jemand anderen darum, dass er oder sie fragen geht?

Anhand dieser Situationen siehst du sehr gut, wie es um dein Selbstvertrauen steht.

An dieser Stelle möchte ich dir eine Frage stellen: Denkst du, dass Selbstvertrauen angeboren ist?

Ich denke nicht. Und natürlich will ich auch in diesem Beitrag hier nicht einfach nur meine Meinung teilen, sondern habe das Thema recherchiert und nachgelesen, was es denn so für Informationen dazu gibt.

Menschen, die wirklich viel Selbstvertrauen haben und offensichtlich auch was dazu sagen können, sind alle der gleichen Meinung: Selbstvertrauen ist trainierbar.

Oben habe ich geschrieben, dass gewisse Menschen in ihrer Kindheit schon eine gute Portion Selbstvertrauen mitnehmen konnten. Damit meinte ich aber nicht, dass sie damit geboren sind. Ich meinte damit, dass diese Menschen ihr Selbstvertrauen im Kindesalter schon trainiert haben – bewusst oder unterbewusst.

Wie kannst du dein Selbstvertrauen trainieren?

Im Grunde genommen ist es ganz einfach.

Lerne Dinge, mit denen du schneller zu Ergebnissen kommst.

Selbstvertrauen kommt von Fähigkeiten. Je mehr Fähigkeiten du hast, desto mehr Selbstvertrauen, oder Vertrauen in dich selbst, hast du.

Stell dir vor, du befindest dich in einer Management Position. In diesem Job musst du mit Menschen kommunizieren können und Verhandlungen führen. Auch Präsentationen und andere Situationen, in denen du vor Menschen stehst, gehören zum Alltag eines Managers. Eine Leader Position (wie die eines Managers) erfordert gewisse Fähigkeiten. Ohne diese bekommst du die Position nicht. Hast du aber die Fähigkeiten, bekommst du die Führungsposition auch.

Wenn du also weisst, dass du die Fähigkeiten hast, hast du automatisch auch mehr Selbstvertrauen, weil du weisst, dass du das kannst, was von dir gefordert wird. Du weisst, dass du z.B. in deine Fähigkeit zu präsentieren vertrauen kannst oder dass du gut mit Team Partnern kommunizieren kannst.

Meinen Leuten im Vertrieb habe ich immer folgendes gesagt:

Sicherheit kommt nur über Fähigkeiten. Und Selbstvertrauen ist immer das Ergebnis deiner eigenen Fähigkeiten.

Heute bin ich ein Mensch, der gut vor Menschen spricht und auch ohne Probleme auf Menschen zugeht. Das war aber nicht immer so. Vor ein paar Jahren – bevor ich mein eigenes Business gestartet hatte – war das überhaupt nicht so. Auch ich musste mein Selbstvertrauen trainieren, um dahin zu kommen, wo ich heute bin.

Was ist also bei mir passiert? Das möchte ich im nächsten Abschnitt mit dir teilen und dir eine Schritt für Schritt Anleitung mit auf den Weg geben.

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Wie bekommst du mehr Selbstvertrauen?

Stelle dir als erstes diese zwei Fragen:

  • Was will ich verändern?
  • Worin will ich gut werden?

Wenn du das weisst, wirst du daraus automatisch die Energie ziehen, durch die du mehr Selbstbewusstsein erlangst.

Selbstreflektion ist auch an dieser Stelle hier sehr wichtig. Wenn du besser werden willst, musst du zuerst auch mal ehrlich hinschauen und sehen, wo du aktuell stehst. 

Wir alle kommen irgendwann an den Punkt, an dem wir aus unserer Komfortzone austreten (müssen). In dem Moment, in dem du diese Komfortzone verlässt, kann es passieren, dass bei dir folgender Gedanke aufkommt: “Hey! Pass auf, da ist etwas Neues! Lass’ uns lieber wieder zurück gehen ins Bekannte!” Das ist ganz normal, weil dir in dieser Situation einfach das Selbstvertrauen fehlt.

Deshalb möchte ich dir hier einen Leitfaden mit auf den Weg geben, der dir zukünftig helfen soll.

  1. Nimm dir ein Blatt Papier zur Hand und schreibe oben als Überschrift das Wort “Selbstvertrauen” hin. Als Punkt Nummer 1 schreibst du die Frage “Was möchte ich ändern?” auf.
  1. Schreib’ dir einfach mal auf, in welchen Situationen du immer wieder merkst, dass du einen Rückzieher machst, statt nach vorne zu gehen. (Beispiel: Lieber ruhig bleiben, statt was sagen oder andere fragen lassen, statt selber fragen.)
    • Dieser Punkt ist sehr wichtig, weil du nichts verändern kannst, wenn du dir gar nicht bewusst bist, wie die Lage gerade überhaupt aussieht. Und nein, es reicht nicht, dir diese Dinge einfach nur zu denken. Du musst sie aufschreiben. Zwischen all den Gedanken, die wir jeden Tag haben, ist es viel zu undurchsichtig, diese als Anhaltspunkt zu nehmen. Ausserdem führst du dir mit dieser Übung Dinge vor Augen. Etwas aufzuschreiben tut dies wortwörtlich und ist deshalb auch so unglaublich wichtig.
  1. Schreib’ dir auf, was du stattdessen willst. Was willst du anders haben, als es aktuell ist? Um beim Beispiel von vorhin zu bleiben: Deine Ist-Situation sieht vielleicht so aus, dass du in der Gruppe nicht zu Wort kommst, weil du dich nicht traust. Du weisst zwar, dass deine Gedanken das Gespräch in eine neue, viel bessere Richtung lenken könnten, aber du schweigst lieber, weil du nicht den Mut hast, was zu sagen. Diese Situation hast du dir bei Punkt 2 schon aufgeschrieben. Hier bei Punk 3 machen wir das gleiche, aber mit der WUNSCHSITUATION. Du schreibst also auf, wie die Situation aussehen würde, wenn sie genau deiner Idealvorstellung entspräche. Schreib’ die Situaton, so wie du sie haben willst, im Detail auf.
  1. Schreib’ dir auf, warum du das willst. Ein Warum hinter einem Ziel gibt der Sache so viel mehr Gewicht und Sinn, als einfach “nur ein Ziel zu haben”. So funktionieren wir. Immer wenn wir z.B. etwas kaufen, überlegen wir nach dem “Warum-Prinzip”. Wir fragen uns, was wir denn davon haben und warum wir XY kaufen sollten. Du entscheidest dich also im Grunde nicht für die Sache, die du kaufst, sondern für die Emotion, die daraus entsteht. Das Warum gibt also auch hier deinem Wunsch bzw. deinem Ziel die Emotion dahinter, für die es sich lohnt, Dinge umzusetzen und in diesem Fall hier, das Selbstvertrauen zu stärken.
  1. Üben! Wenn du weisst, wie die Situation ist, wie du sie stattdessen lieber haben willst und auch WARUM du sie verändern willst, dann übe! Wenn du das nächste Mal in die Situation kommst, dann mach kleine Schritte. Das nächste Mal, wenn du in der Runde sitzt, sag’ was. Sei die Person, die du dir in Punkt 3 (in deiner Wunschsituation) aufgeschrieben hast. Je mehr du das übst, desto mehr wird dein Selbstvertrauen gestärkt. Erwarte nicht von dir, dass beim ersten Mal schon alles perfekt ist und es sich auch noch einfach anfühlt. Übung macht den Meister – auch hier.

Selbstvertrauen ist kein Ziel – es ist ein Prozess – und mit diesem Beitrag hier hast du das Handwerkszeug, um diesen Prozess in dein Leben zu integrieren und immer mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. 

Zu diesem Thema gibt es übrigens auch eine Podcastfolge! Hier kannst du sie dir direkt anhören:

Für mehr Inspiration, Wissen und Tipps besuche mich gerne auf Instagram oder höre dir meinen Podcast “Do it or leave it” an.

Kennst du schon meinen letzen Beitrag? Hier geht’s direkt dahin: Vor Menschen sprechen ohne nervös zu werden!

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