Sadin Kurbegovic - Wie wichtig ist ein Mentor wirklich?

Mentor – brauche ich wirklich einen?

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Auf Instagram habt ihr mich gefragt, wie wichtig es tatsächlich ist, einen richtigen Mentor zu haben. Braucht man wirklich unbedingt ein Mentor?

Genau um diese Frage geht es hier in diesem Beitrag,

Zum Start dieses Beitrags hier möchte ich klären, was denn überhaupt ein Mentor ist.

Was ist ein Mentor?

Für mich persönlich sind Mentoren Menschen, die den Weg schon gegangen sind, den du noch vor dir hast. Sie können dir den Weg aufzeigen und dich an die Hand nehmen, weil sie in genau dem Bereich, in dem du es brauchst, schon viel mehr Wissen und Erfahrung haben, als du zu Beginn.

Was meine Vorstellung eines Mentors ist, wusste ich. Dieser Beitrag hier brachte mich jedoch zum Nachdenken und ich stellte mir die Frage, was das Internet wohl ausspuckt, wenn ich es frage, was ein Mentor ist.

Wikipedia sagt: “Mentoring, auch Mentorat, bezeichnet als ein Personalentwicklungsinstrument – insbesondere in Unternehmen, aber auch beim Wissenstransfer in persönlichen Beziehungen – die Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentor). Sie gibt ihr fachliches Wissen oder ihr Erfahrungswissen an eine noch unerfahrenere Person (Mentee oder Protegé) weiter; teils vermittelt sie auch persönliche Kontakte. Ein Ziel ist es dabei, den oder die Mentee bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungen zu unterstützen. Bereiche, die in Mentoring-Beziehungen thematisiert werden, reichen von Ausbildung, Karriere und Freizeit bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung, Glauben und Spiritualität.”

Gut, das wäre also geklärt.

Jetzt wo wir wissen, was ein Mentor ist, möchte ich dich mit in meine Geschichte nehmen und dir erzählen, wie mir Mentoren geholfen haben und es immer noch tun.

Meine Erfahrungen

Die meisten Menschen haben Mentoren – ohne dass sie es wissen. Auch der beste Freund kann ein Mentor sein, wenn er z.B. handwerklich extrem gut begabt ist und du von ihm lernst, damit du es selbst auch kannst. Ein anderer Freund ist vielleicht schon lange dabei, sich aktiv mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und gibt dir in diesem Zuge sein Wissen mit.

Natürlich gibt es auch Menschen, die keine solchen Menschen im Leben haben. Und das sind fast immer leider auch die Leute, die nicht weiterkommen und sich auch nicht wirklich entwickeln.

Wenn ich z.B. Fussballprofi werden wollen würde, würde ich mir natürlich einen Mentoren in dem Bereich suchen. Ich würde mir einen Spielerberater suchen, der ebenfalls mal Profi war. Warum? Weil dieser Mensch mich dann viel besser verstehen kann weil er denselben Weg vor mir schon gegangen ist. Ich denke, du verstehst das Prinzip.

Erinnerst du dich noch an den Beitrag, in dem ich dir erzählt habe, wie ich damals im Business angefangen habe? In diesem Beitrag kannst du diese Story nachlesen.

Wir machen jetzt nämlich einen kleinen Abstecher zurück ins Jahr 2014, als ich noch ganz am Anfang stand und durch meinen Cousin ins Network Marketing kam. Das erste Jahr habe ich mich ohne richtigen Mentor durchgekämpft und bin meinen anfänglichen Weg alleine gegangen. Was ich damals aber hatte, waren Bücher. Als ich mit all den anderen Neulingen gestartet bin, hat jeder ein “Starterpaket” mit verschiedenen Büchern erhalten. Bis dahin hatte ich noch nie ein Buch gelesen, doch das Buch von Robert T. Kiyosaki, “Das Geschäft des 21. Jahrhunderts” hat das verändert. Dieses Buch hat mich sofort angesprochen und ich habe es innerhalb von 4 Wochen gelesen. Darauf folgten dann immer mehr Bücher, aus denen ich extrem viel Wissen ziehen konnte.

Wer ist mein Mentor?

Parallel zu all den Büchern habe ich realisiert, dass ich mir auch auf YouTube extrem viel Wissen abholen kann, das mich weiterbringt. Das war zu einer Zeit, als “Gedanken tanken” noch gar nicht wirklich gross war. Eine Speech davon hat mich aber sehr angesprochen. Es war die von Thaddaeus Koroma. Auf seiner Art und seinem Content bin ich dann eine Weile lang “hängen geblieben” und habe mir alles von ihm angeschaut und mitgeschrieben, damit ich lernen und wachsen konnte.

Mit der Zeit habe ich dann gemerkt, dass ich jemanden brauche, der wirklich Ahnung vom Vertrieb hat und mir zeigen kann, wie ich mir ein grosses Netzwerk aufbaue. Damals war es nämlich noch nicht so, dass es Podcasts oder mega viele YouTube Kanäle gab, die über dieses Thema sprachen. Auch meine Upline konnte ich nicht fragen, weil die alle aus der Türkei kamen und ich brauchte jemanden, der mir das auf Deutsch erklärte. So stiess ich dann auf Frank Heister auf YouTube. Ich habe mir all seinen Content angeschaut und bin ihm auf Facebook gefolgt. Nach kurzer Zeit habe ich gesehen, dass er auch Coachings anbietet. Ich fuhr also nach Düsseldorf zu den Powerdays von Frank Heister und kurz darauf buchte ich mein 1 zu 1 Coaching bei ihm. Das hat um die 1800 Euro gekostet, wenn ich mich recht erinnere. Das Geld für dieses Coaching hatte ich aber noch nicht ganz zusammen. Mir haben ca. 700 Euro gefehlt. Aus diesem Grund habe ich meine Special Edition der PlayStation und ein paar Games verkauft, damit ich das Geld für dieses Coaching zusammen bekomme.

Schon damals war mir klar, dass Weiterbildung kostet und kosten darf. Auf meiner Laufbahn habe ich enorm viel Geld für Weiterbildung ausgegeben und ich würde es auch immer wieder so machen.

Nachdem Frank Heister mein erster “grosser” Mentor war, kamen einige “kleinere” Mentoren dazu. Ich habe nämlich nach einiger Zeit das Unternehmen gewechselt, bei dem ich Network Marketing betrieben habe und so lernte ich dann immer wieder neue Mentoren kennen, die in Deutschland waren und das Gleiche wie ich schon länger machten.

Eines Tages stiess ich dann auf Jörg Wittke, der auch im gleichen Business und in der gleichen Firma wie ich unterwegs war. Jörg wusste wirklich, wie man sich ein riesiges Netzwerk aufbaut und ich wollte auch von ihm lernen, wie das alles geht. Anfangs kam ich aber natürlich nicht an ihn ran, weil ich nur ein kleiner Fisch war, der noch ziemlich neu im Game war. Das änderte sich 2016. Von da an arbeite ich nämlich eng mit ihm zusammen für 2 Jahre. Ich konnte extrem viel lernen und er hat mir damals auch den Weg nach Dubai gezeigt. 

Seit 2018 bin ich nun wieder mehr oder weniger ohne Mentor und hole mir mein Wissen wieder vermehrt aus Büchern, Videos, Podcasts und Video Kursen – und setze natürlich weiterhin das gesammelte Wissen der letzten 6 Jahre um. 

Natürlich habe ich mittlerweile mein Netzwerk aus Mentoren. Nur arbeite ich momentan nicht aktiv mit einer einzelnen Person zusammen. Jens Neubeck z.B. ist auch ein Langjähriger Geschäftspartner von mir, von dem ich viel über Online Marketing gelernt habe und immer noch lerne.

Fazit

Ich denke nach diesem Beitrag ist das Fazit zu dem Thema glasklar. Trotzdem möchte ich es hier nochmals niederschreiben.

Es ist enorm wichtig, sich einen Mentor zu suchen! Du brauchst jemanden, der dich pusht und aus der Komfortzone rausholt, damit du nicht stagnierst. Du brauchst jemanden, der wirklich ehrlich mit dir ist und dir auch die Sachen ins Gesicht sagt, die du vielleicht nicht hören willst. Du sparst Zeit, Energie und Geld, wenn du dir einen Mentor suchst, weil dir diese Person den Weg vor dir ebnen wird, sodass du eben nicht alle Informationen selbst irgendwoher zusammensuchen musst. Ein Mentor erspart es dir, die gleichen Fehler zu machen, die er oder sie zuvor auch schon gemacht hat. 

Über dieses Thema habe ich in einer Podcast Folge noch intensiver gesprochen und noch mehr Insights geteilt. In der Folge findest du auch einen unglaublich wichtigen Buchtipp zu einem Buch, das mir im Bereich Beziehung und Mindset extrem weitergeholfen hat. Hier kommst du zur Folge:


Für mehr Inspiration, Wissen und Tipps besuche mich gerne auf Instagram oder höre die meinen Podcast “Do it or leave it” an.

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